Am 30. März ist die Curling Weltmeisterschaft in Schaffhausen feierlich eröffnet worden. Punkt halb Eins wurde das Turnier durch Michael Stäuble, Präsident des Organisationskomitees, offiziell angestossen. Bei der Eröffnungsfeier trat die Schaffhauser Alphornsolistin Lisa Stoll zusammen mit den Dudelsackspielern der Zurich Caledonian Pipe Band auf. Danach hielt Bundesrätin Viola Amherd sowie Schaffhauser Stadtpräsident Peter Neukomm und Schaffhauser Regierungsrat Patrick Strasser eine Eröffnungsrede. Michael Stäuble war schon von Beginn an erfreut über das aktive Publikum in der IWC-Arena. Nach der Eröffnungsfeier und einer kurzen Aufwärmphase wurden die ersten Partien gespielt. Die Schweiz unterlag dabei den USA mit 3:5 nach dem 9. End.

Auch in den nachfolgenden Spielen tat sich die Schweizer Curling-Équipe um Skip Yannick Schwaller schwer. Nach dem 8:5 Sieg gegen die Niederlande hat das Schweizer Curling Team zwei Spiele gewonnen und zwei verloren. Man könne mit den bisherigen Leistungen dennoch einigermassen zufrieden sein, meinte der Schweizer Curler Sven Michel im Interview mit Radio Munot.
Allerdings konnten die Schweizer weiterhin nicht überzeugen. Gerade gegen die grossen Gegner flattern die Nerven. So schied das Schweizer Curling-Team an der Heim-Weltmeisterschaft in Schaffhausen bereits nach der Vorrunde, der sogenannten Round Robin, aus. Das Team um Skip Yannick Schwaller verlor das Nachmittagsspiel gegen Deutschland mit 6:7 und hatte keine Chance mehr in die Playoffs zukommen. Dort setzte sich im Finale in einem umkämpften Spiel das Team aus Schweden gegen die Kanadier mit 6:5 durch und sicherte sich an der WM in Schaffhausen die Goldmedaille.
Das Organisationskomitee der Curling WM in Schaffhausen zieht trotz der enttäuschenden Leistung der Schweizer Curler ein sehr positives Fazit. Dies sagt Michael Stäuble im Interview mit Radio Munot. Gerade das Ausscheiden der Schweizer sorgte bei den Organisatoren für kurzzeitiges Bedenken. Beim Finaltag waren aber dennoch dank der zusätzlichen Tribüne rund 2000 Zuschauerinnen und Zuschauer während des Endspiels zwischen Schweden und Kanada anwesend. Schon kurz vor Ende des Turniers wurde das Schaffhauser Komitee vom internationalen Curlingverband für eine weitere Weltmeisterschaft in drei Jahren angefragt . Eine Entscheidung hat das OK diesbezüglich noch nicht gefällt.






